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Neuer Journalismus für Konstanz

Mehr Medienvielfalt für Konstanz: Das karla Magazin ist ein neues lokaljournalistisches Angebot für die größte Stadt am Bodensee.

Es tut sich was im Lokaljournalismus. Aus Konstanz am Bodensee kommt jetzt eine echte Innovation. Acht Gründer:innen haben das neue digitale Stadtmagazin „karla“ konzipiert. Das Ziel: Lokaljournalismus neu denken. Dafür verbindet karla Journalismus, Medienbildung, Partizipation und Veranstaltungsprogramm. Deshalb ist karla auch mehr als ein Stadtmagazin. karla ist die Stadt im Dialog.

Online-Stadtmagazin

Statt einzelner loser Geschichten will karla ihre Themen in vielfältigen Formaten erlebbar machen. „Über Podiumsdiskussionen, Vor-Ort-Termine, Werkstattgespräche und Expert:innen-Vorträge verlängern wir unsere Texte aus dem digitalen Magazin heraus in den öffentlichen Raum. Um Dialog zu stiften und den Diskurs in Konstanz anzuregen“, sagt Anna Kulp, eine von drei designierten Geschäftsführer:innen bei karla.

Mehrmals in der Woche berichtet karla über die Entwicklungen in Konstanz: multimedial, investigativ, partizipativ. Der thematische Fokus liegt dabei auf Politik, Kultur und Gesellschaft. „Unsere Basis ist journalistisches Handwerk: gründliche Recherche, verständliche Texte, überraschende Geschichten“, erklärt Michael Lünstroth, Aufbau-Redaktionsleiter bei karla. Ergänzt wird das redaktionelle Angebot durch einen Veranstaltungskalender.

Partizipation und Bildungsprogramm

Die professionelle Redaktion soll zudem gemeinsam mit der Community mehrmals im Jahr Schwerpunktthemen erarbeiten. Über diese gemeinsame Recherchen wird Medien-kompetenz vermittelt und die Menschen werden eingebunden, denn karla versteht sich auch als Demokratieprojekt.

Das Bildungsengagement von karla geht aber darüber hinaus: Gemeinsam mit dem Schlüsselqualifikations-Zentrum der Universität Konstanz werden junge Menschen in Journalismus geschult. „So fördern wir junge Talente und vermitteln die Bedeutung von Journalismus in Zeiten grassierender Fake News“, erklärt Lünstroth.

Geschäftsmodell: Unabhängig und gemeinnützig

karla funktioniert dabei auch ökonomisch anders als herkömmliche lokaljournalistische Angebote: Nicht profitorientiert, sondern gemeinnützig, werbefrei und wirklich unabhängig. Damit ist karla Teil einer deutschlandweiten Bewegung, die sich für mehr gemeinnützigen Journalismus einsetzt.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Online-Stadtmagazins, auf Instagram, Twitter und Facebook.

Wer steht hinter karla?

Hinter karla steht eine gemeinnützige Organisation, die karla Magazin gGmbH i.G. Acht Gesellschafter:innen haben die gGmbH im November 2021 in Konstanz gegründet. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Konstanz steht noch aus.

Mit dabei sind: Saskia Baumgartner (40), Journalistin, Thomas Buck (49), Physiker, Anna Kulp (43), Projektleiterin und Litera-turvermittlerin, Michael Lünstroth (44), Journalist, Peter Magulski (56), Physiker und Unternehmer, Birgit Niederhafner (41), Übersetzerin und Lektorin, Nik Volz (30), Kommunikationsdesigner und Digitalstra-tege und Moritz Schneider (27), Ethnologe und Erlebnispädagoge.

Darum heißt karla „karla“

Erstens: karla klingt gut.

Zweitens: karla ist ein starker Frauenname.

Drittens: Die ursprüngliche Namensbedeutung: Karla, die Freie.

„Das verkörpert alles, was wir sein wollen: Frei und unabhängig“, denn “wir sind überzeugt, dass guter Journalismus immer auch ein Demokratieprojekt ist.”

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