strukturelle Diskriminierung

Die institutionelle (=strukturelle) Diskriminierung bezeichnet die Summe individueller Entscheidungen und Taten von Menschen, die in wichtigen Institutionen Machtpositionen innehaben: Richter:innen, Polizist:innen, Ärzt:innen, Journalist:innen, Menschen, die bei der Ausländerbehörde arbeiten oder in Banken über Kreditvergabe entscheiden. Strukturelle Diskriminierung bildet das Skelett unserer Gesellschaft. Die Infrastruktur hinter der Diskriminierung sozusagen.

Quelle: Dr. Emilia Roig